Besuch einer Kfz-Werkstatt: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!


Worauf Sie beim Besuch einer Kfz-Werkstatt achten sollten!

Viele Fahrzeugbesitzer haben Bedenken, wenn Sie ihr mobiles Schätzchen zum Service, Reparatur oder Überprüfung in der Kfz-Werkstatt abgeben.

Werden wirklich alle Schäden gefunden und behoben?

Wie hoch wird die Rechnung sein?

Das Kfz-Sachverständigenbüro Paul Orthuber e.K. aus 84032 Landshut gibt Tipps, was Sie bei einem Kfz-Werkstattbesuch beachten sollten.

Beim Kostenvoranschlag – auch auf Details achten!

Der Kostenvoranschlag ist in der Regel die Grundlage für den späteren Werkvertrag und somit bildet er auch die voraussichtliche Abschlussrechnung. Daher sollte er so detailliert wie möglich ausgearbeitet sein. Hierzu zählen die genaue Auflistung aller notwendigen Arbeiten nach Art und Umfang, die voraus benötigte Arbeitszeit, Materialkosten und nicht zuletzt die Mehrwertsteuer.

In einem seriösen erstellten Kostenvoranschlag haben so Positionen, wie z.B. Kleinteile, Reinigungsmaterial, Entsorgungskosten udgl. nichts verloren.

Für den Kostenvoranschlag selbst wird nur dann eine Zahlung fällig, wenn dies zuvor mit Ihnen vereinbart wurde.

Ausnahmen können allerdings gelten, wenn eine Reparatur des Schadens von vornherein nicht zu erwarten ist. Z.B. bei einer fiktiven Abrechnung mit einem Versicherer bei einem kleinen Haftpflichtschaden (Bagatellschaden bis zu 750,- €), oder das Fahrzeug soll unrepariert veräußert werden usw..

Kostenobergrenze vereinbaren!

Nicht immer ist ein Kostenvoranschlag möglich. Wenn das Autohaus zunächst die Art und die Höhe des Schadens feststellen muss, dann sollten der Auftraggeber und die Werkstatt vereinbaren, dass bei Überschreitung einer bestimmten Kostenobergrenze der Kunde sofort informiert und das weitere Handeln abgesprochen, bzw. vereinbart wird.

Bei Routinearbeiten, wie beispielsweise Öl- oder Reifenwechsel, bieten manche Werkstätten, wie z.B. die A.T.U´s, 1a-autoservice, autoPartner und viele weitere Festpreise an.

Sind routinemäßige Servicearbeiten von Nöten; wie z.B. Kundendienst nach entsprechender Laufleistung oder Zeit finden Sie meist in ihren Fahrzeugunterlagen die nötigen Informationen was zu deren Umfang gehört und was nicht.

Darüber hinaus verfügt der professionelle Servicebetrieb über die nötigen Checklisten die für eine nach Herstellervorgaben vorgeschriebene Abarbeitung des Kundendienstes / Services erforderlich sind. Freie Werkstätten bedienen sich hierzu meist der von der Fa. Autodata herausgegebenen Listen, in den die benötigten Teile, sowie auch die Richtzeiten für die erforderlichen Arbeiten aufgeführt sind. Lassen Sie sich diese zeigen und vergleichen sie diese mit dem Kostenvoranschlag. Der solide und routinierte Serviceberater / Kfz-Meister im Servicebetrieb ihrer Wahl wird dies ohnehin unaufgefordert machen.

Doch auch bei individuellen Arbeiten gilt: „Lassen Sie sich die Preise, incl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer nennen und bestehen Sie immer auf einen Durchschlag des von ihnen gezeichneten Auftrages und nehmen Sie diesen mit.

Ungereimtheiten sind dann nicht mehr möglich“, so der Ratschlag des Kfz-Sachverständigen.

Der solide Kfz-Servicebetrieb nimmt an regelmäßigen Servicetests die von verschiedenen Organisationen, wie z.B. vom ADAC, der DEKRA, TÜV Süd Auto Service GmbH und weiteren durchgeführt werden teil.

Deren Sachverständige kontrollieren die Arbeitsweise des zu prüfenden Betriebes anhand eines Punktekatalogs. Der Prüfkatalog reicht von der Auftragsannahme bis hin zu eingebauten Fehlern in einem Kunden-Fahrzeug das der Kfz-Werkstatt unwissentlich zur Durchführung der Servicearbeit gestellt wird.

Sollten Sie selbst Interesse haben, an einem „Werkstatttest“ teilzunehmen, so bieten die Online-Plattformen der diversen Organisationen hierzu die Möglichkeit sich einzutragen und die meisten gegen eine Aufwandentschädigung mitzumachen.

Der dadurch qualifizierte Kfz-Servicebetrieb wird diese Auszeichnung auch in seinen Kundenräumen, bzw. im Annahmebereich seinen Kunden zur Schau stellen, so der ehemalige freie Werkstatttester und Kfz-Sachverständige.

Bei der Abholung, vor der Heimfahrt!

Ist ihr Fahrzeug abholbereit und wieder fit; so sollte der Kunde erst die Werkstattrechnung und die beigefügten Unterlagen, wie z.B. Checklisten, Protokolle und weitere prüfen, bevor es wieder auf die Reise in die heimische Garage geht.

Augen auf bevor Sie den Servicebetrieb verlassen! Entdecken Sie, dass ihr Fahrzeug nach der Reparatur immer noch die Beule hat, oder der Ölverlust nicht richtig repariert wurde, melden Sie den übersehenen Mangel sofort der Werkstatt.

Es sollte auch eine Sichtprüfung auf äußerlich erkennbare Schäden hin erfolgen; wie z.B. Lackabplatzungen, weitere Dellen, Verschmutzungen, sowie sollte auch nach Möglichkeit der Unterboden in Augenschein genommen werden, den hier kommt es des Öfteren zu Verformungen die durch Hebebühnen verursacht werden.

Auch die Alt-Teile bei größeren Reparaturen sollten Sie sich zeigen lassen und ggf. mitnehmen. So kann eine spätere Überprüfung noch stattfinden, so der Kfz-Sachverständige.

Bei einem Mangel sollten Sie die Zahlung nur unter Vorbehalt leisten und dies auch auf dem Abholschein, bzw. der Rechnung vermerken. „Ein Kfz-Fachbetrieb haftet zwei Jahre lang für seine erbrachte Leistung. Dennoch verkürzen viele Werkstätten diese Frist vertraglich auf zwölf Monate“ – fragen Sie nach! “ Treten in dieser Zeit Fehler oder Mängel auf, sollte der Kunde sie unverzüglich und schriftlich der Werkstatt melden und Nachbesserung verlangen (§ 635 BGB) – nähere Auskünfte kann Ihnen sicherlich der Anwalt Ihres Vertrauens geben.

Dabei ist es wichtig, dass der Kfz-Werkstatt eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt wird. Weigert sich der Kfz-Servicebetrieb, so kann der Kunde die Werkstatt wechseln und die Arbeiten anderweitig durchführen lassen. Die Kosten muss dann die erste Werkstatt tragen. Natürlich gibt es auch hierzu Ausnahmen; wenn die Nachbesserung mit derart hohe Kosten verbunden wäre, dass sie für die Kfz-Werkstatt völlig unzumutbar wären.

Auch hierzu sollten Sie einen Anwalt ihres Vertrauens konsultieren. Dieser wird Sie sicherlich richtig und fachlich kompetent beraten und ggf. die weiteren nötigen Schritte in die Wege leiten, so der Kfz-Sachverständige, Paul Orthuber aus 84032 Landshut.

(857 Wörter, 6335 Zeichen)

 

Verfasser:

Paul Orthuber, Gallmeierstraße 1c, 84032 Landshut

Pressekontakt:

Paul Orthuber e.K. – freier Kfz-Sachverständiger

Gallmeierstraße 1c

D- 84032 Landshut

Tel.: 0871-1438246, Mobil: 0175-6982612

Fax: 0871-1438247

Mail: orthuber.paul@hotmail.de / orthuber@audatex.de

Internet: www.kfz-sv-orthuber.de

Pressemitteilungen – Kfz-Sachverständigenbüro Paul Orthuber, 84032 Landshut

Nutzungsbedingungen:

Alle Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind deshalb ohne Gewähr. Für Ihren Erfolg sind Sie ganz alleine selbst verantwortlich!

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